Erkrankungen und Verletzungen des Schultereckgelenkes

Offene Stabilisationsoperationen des Schultereckgelenkes bei Ausrenkungen des Schultereckgelenkes (AC-Gelenkes)

Das Schultereckgelenk (AC-Gelenk) wird vom Schulterdach (Acromion) und dem Schlüsselbein (Clavicula) gebildet. Die beiden Gelenkpartner werden durch Kapselbandstrukturen stabilisiert und in Position gehalten.

Wichtige Stabilisatoren sind die Bänder, die vom Rabenschnabelfortsatz (Processus coracoideus) zum Schulterdach und zum Schlüsselbein ziehen. Bei einem Sturz auf die Schulter, werden diese Stabilisatoren verletzt und reißen teilweise oder komplett durch. Das Schlüsselbein bleibt jetzt nicht mehr in seiner Position und bewegt sich nach oben. Aus diesem Grund tastet und sieht man jetzt eine Stufe im Schultereckgelenk. Nach Ausmaß der Verletzung und beruflicher Tätigkeit des Verletzten wird eine konservative oder operative Behandlung durchgeführt.

Bei der offenen Schultereckgelenkstabilisationsoperation werden spezielle Nahtmaterialien mit Kirschnerdrähten oder Schrauben verwendet. Die Kirschnerdrähte oder Schrauben werden in einer zweiten Operation nach mehreren Wochen wieder entfernt.

Offene oder arthroskopische Entfernung des äußeren Endes des Schlüsselbeines

Bei Arthrose des Schultereckgekenkes kann es zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in diesem Bereich kommen. Nach erfolgloser konservativer Therapie ist es in einigen Fällen notwendig, den Anteil des Schlüsselbeines am Schultereckgelenk zu entfernen, sodass eine schmerzfreie Bewegung wieder möglich wird