Lasertherapie

Die Softlasertherapie stimuliert wichtige Regulationsprozesse im Körper und hat folgende Wirkungen:

  • entzündungshemmend
  • ödemrückbildend, Beschleunigung des Lymphabflusses
  • duchblutungsfördernd
  • wundheilungsfördernd
  • schmerzstillend
Sie wird bei folgenden Krankheits- bzw. Beschwerdebildern angewendet:
  • Arthrose-Arthritis
  • Neuralgien
  • Wirbelsäulensyndrome
  • Muskelzerrungen
  • Verspannungen
  • "Ischias"
  • Sehnenentzündungen
  • Schwellungen
  • Rheuma
  • Hauterkrankungen
  • Wundheilungsstörungen

Wirkungsweise

In der Lasertherapie werden nur sogenannte Softlaser verwendet, die mit wenig Energie arbeiten. Sie sind nicht zu vergleichen mit den Lasergeräten aus der Chirurgie oder Augenheilkunde, mit denen operiert werden kann. Softlaser haben lediglich einen stimulierenden Effekt auf das bestrahlte Gewebe, sie verletzen es nicht.

Inzwischen konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, daß die Kommunikation der Zellen, aus denen jedes Lebewesen besteht, untereinander über das Aussenden und Empfangen von ganz schwachem kohärentem Licht - also Laserlicht - erfolgt (sogenannte Zellstrahlung).

Es können so Informationen von Zelle zu Zelle übertragen werden, was Voraussetzung für einen gesunden Körper ist. Es gibt inzwischen Studien, die nachweisen konnten, daß beispielsweise Krebszellen den Kontakt zueinander verloren haben und deswegen zu wuchern beginnen.

Die Wirkungsweise von Softlaserlicht auf den menschlichen Organismus spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab. Einerseits können Zellen durch bestimmte Schwingungsinformationen des Lasers beeinflußt werden, andererseits konnte die Beeinflussung des Stoffwechsels beobachtet werden. Weiterhin konnte das Auslösen von Regulationsvorgängen im Gehirn und Rückenmark, sowie hormonelle Reaktionen nach Lasereinwirkung gezeigt werden.

Therapiemöglichkeiten mit Laserlicht

Es gibt unterschiedliche Gebiete, auf denen der Softlaser therapeutisch eingesetzt werden kann. Im folgenden sind einige wichtige Möglichkeiten aufgezählt:
  1. Man benutzt den ordnenden und harmonisierenden Einfluß des Laserstrahls, indem man flächig Abschnitte des Körpers "bestreicht" ( z.B. bei Wundheilungsstörungen, Hauterkrankungen, usw.).
  2. In der Laserakupunktur setzt man den Laser punktförmig ein und benutzt das sogenannte Meridiansystem der klassischen Akupunktur. Dadurch wird es möglich, auch sehr empfindlichen Patienten oder sogar kleinen Kindern die umfangreichen Möglichkeiten einer nebenwirkungsfreien Akupunkturbehandlung zu eröffnen, da der Einsatz von Nadeln so zu umgehen ist.
  3. In der sogenannten Hybridtherapie wird der Laserstrahl und die Akupunktur kombiniert eingesetzt.
  4. Auch in der Ohrakupunktur kann der Laserstrahl den Einsatz von Nadeln sinnvoll unterstützen oder z.T. auch ersetzen.
  5. In der Reflexzonentherapie ist über eine manuelle Stimulation hinaus der Einsatz des Lasers zu empfehlen.

Nebenwirkungen

Die Lasertherapie ist praktisch nebenwirkungsfrei. Mögliche Gefahren der Lasertherapie sind bei genauer Beachtung der Regeln, sowie Sicherheitsbestimmungen völlig zu vermeiden.

Die Lasertherapie an sich ist völlig schmerzfrei, da es sich "nur" um Lichtstrahlen handelt.