Orthopädie des Kniegelenkes

Das Kniegelenk ist die gelenkige Verbindung zwischen Oberschenkelknochen, Schienbein und Kniescheibe. Es setzt sich aus zwei Anteilen zusammen, der Artikulation von Oberschenkelknochen und Schienbein (Femorotibialgelenk) und der Verbindung zwischen Oberschenkelknochen und Kniescheibe (Femoropatellargelenk).

Die korrespondierenden Gelenkflächen sind mit hyalinem Gelenkknorpel bedeckt.

Zwischen dem Ober- und Unter- schenkelknochen liegen halbmondf- örmig die beiden Menisken, der Innenmeniskus und der Außen- meniskus. Die Aufgabe des Meniskus besteht darin eine Vergrößerung der Kontaktfläche zwischen Oberschenkel und Unterschenkel herzustellen, sowie Inkongruenzen zwischen den Kondylen auszugleichen.

Das Kniegelenk wird durch komplexe Bandstrukturen gesichert. Die Seitenbänder, das Innenband und das Außenband, dienen der Stabilisierung des Kniegelenkes gegenüber Varus- und Valgusstress. Die Kreuzbänder, das vordere Kreuzband und das hintere Kreuzband, verlaufen durch das Kniegelenk.  Bei der Beugung verhindern sie ein Abgleiten des Oberschenkelknochens nach hinten (dorsal) bzw. vorne (ventral).

Das Kniegelenk ist hauptsächlich von degenerativen Erkrankungen oder akuten Verletzungen betroffen. Neben der Arthrose stehen vor allem Schäden am Bandapparat (z.B. Kreuzbandriss) oder den Menisken (Meniskusriss) im Vordergrund.  Die Diagnostik umfasst unter anderem die klinische Untersuchung, Röntgen, Ultraschall und weitere  bildgebende Verfahren (CT, MRT).

Die Ärzte der Biberburg blicken auf die Erfahrungen von mehr als 20.000 arthroskopischen Eingriffen zurück.